Kategorie: Freiberufler

Umsatzsteuerpflichtige Unternehmen sind berechtigt, tatsächlich geleistete Vorsteuer von der eingenommenen Umsatzsteuer abzuziehen. Sie weisen alle an Lieferanten gezahlten Vorsteuerbeträge einzeln aus und bewahren die entsprechenden Rechnungen auf. Diesem Aufwand entgehen Sie mit der Vorsteuerpauschalierung!
Die meisten Gründer geben bereits vor der Betriebseröffnung Geld aus: Sie bereiten mit diversen Maßnahmen ihre künftige Selbstständigkeit vor. Sie lassen sich zum Beispiel professionell beraten, schließen erste Verträge ab und schaffen Büromaterialien, Möbel und Geräte an. Der Gesetzgeber betrachtet diese Kostenpunkte als vorweggenommene Betriebsausgaben, welche die Einkommensteuer reduzieren.
Jeder Selbstständige beschäftigt sich täglich mit Betriebsausgaben: Sie sind neben den Betriebseinnahmen betriebswirtschaftlich und steuerrechtlich der wichtigste Faktor. Betriebsausgaben schmälern den Gewinn, zu hohe Ausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen gefährden die wirtschaftliche Existenz. Zugleich bedeuten Betriebsausgaben eine Gewinnminderung: Sie müssen weniger Steuern bezahlen.
Viele Selbstständige verwenden ihr Firmenauto für Privatfahrten: Diese Mischnutzung liegt nahe, sie erspart die Kosten für ein separates Privatfahrzeug. Wie bei Arbeitnehmern, die ihren Dienstwagen privat fahren, profitieren Sie in diesem Fall von einem geldwerten Vorteil. Der Staat fordert hierfür Steuern.
Betrieblich genutzte Fahrzeuge gelten handels- und steuerrechtlich als abnutzbares und bewegliches Sachanlagevermögen. Den Kaufpreis schreiben Sie über mehrere Jahre ab, wobei die Steuergesetzgebung klare Vorgaben zur Art der Abschreibung macht.
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